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Impressionen entlang des Schienenstrangs

Kleinlokomotive Baureihe BR 335

Der Mangel an Rangierlokomotiven für kleinere und Mittelgroße Bahnhöfe veranlasste schon die „Deutsche Reichbahn“ über eine Beschaffung von Kleinlokomotiven (auch als Köf bezeichnet) nachzudenken. Zunächst beschaffte sie mit der Leistungsgruppe I die ersten Kleinloks mit bis zu 39 PS Motorleistung an. Es folgte die Leistungsgruppe II mit Dieselmotoren bis zu 149 PS. Die Fahrzeuge gehörten zum Inventar des Bahnhofs, in dem sie stationiert waren. Sie übernahmen die Bedienung der mit einem Anschlussgleis versehenden Industrie- und Handelsbetrieben. Dadurch wurden die Güterzugloks von dem Rangierbetrieb entlastet. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Kleinlokomotiven die immer schwereren Güterzüge nicht mehr bewerkstelligen. Eine neue Leistungsgruppe III mit bis zu 250 PS Motoren musste den schweren Güterdienst übernehmen. Gegenüber den fast baugleichen Kleinloks der Baureihe 332 wurden bei den 333ern für den Antrieb statt der bisher üblichen Rollenketten Gelenkwellen eingesetzt. Diese Antriebsart wurde in der 1965 gebauten Köf 12 001 getestet. Ab 1968 folgten die Serienbauten. Die Kleinlokomotiven der Baureihe 333 wurden ab 1986 mit Funkfernsteuerung und automatischer Rangierkupplung ausgerüstet. Seit 1.1.1988 erhalten diese umgebauten Maschinen die Baureihenbezeichnung 335 unter Beibehaltung ihrer alten Ordnungsnummer. Die Baureihe gab es auch in unterschiedlichen Farben.

(Laufzeit des Films 2:13 Minuten)

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