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Impressionen entlang des Schienenstrangs

mit der Drachenfelsbahn unterwegs

Die Bauarbeiten auf der Drachenfelsbahn begannen 1882 und dauerten sich bis zum November 1883. Die in 1000 mm Spurweite gebaute Zahnradbahn verbindet die Altstadt von Königswinter am Rhein mit dem Drachenfels. Am 17. Juli 1883 fuhr der erste öffentliche Personenzug über die 1,52 km lange Zahnradbahn von Königswinter hinauf zum 321 m hohen Gipfel des Drachenfels. Damit war die Drachenfelsbahn die erste deutsche Zahnradbahn (Zahnstangensystem Riggenbach) mit öffentlichem Personenverkehr. Schnell wurde sie zum Ausflugsziel für viele Besucher aus dem Köln/Bonner Raum. Der steile Aufstieg zur Burgruine Drachenfels wurde entbehrlich. Im Jahr 1894 entstand das Schloss Drachenfels und mit ihm auch ein Bahnhof in dem sich, der bergauf fahrende mit dem bergab fahrenden Zug in der Mitte treffen. Die maximale Steigung beträgt 200 ‰. Der Fahrpreis betrug im Jahr 1900 eine Mark für die Bergfahrt und 50 Groschen für die Talfahrt. Kinder unter 10 Jahren zahlten die Hälfte. 1953 wurde die Drachenfelsbahn auf elektrischen Antrieb umgerüstet. Danach wurden die Dampflokomotiven sukzessive mit Triebwagen ausgetauscht. 1957 wurde der Bahnhof der Talstation umfassend renoviert. Er erhielt die noch heute bestehende Charakteristik aus Beton und Glas mit einem geschwungenen Eingangsdach, wie er in den 1950/60 Jahren typisch war. Am 14. September 1958 kam es zu einem tragischen Unfall. Eine Dampflok entgleiste durch Bremsversagen. Bei dem Unfall starben 18 Menschen und 112 Menschen wurden verletzt. In 2010/11 wurde die Station Schloss Drachenburg komplett neu aufgebaut. 2012/13 wird die Bergstation erneuert. (Laufzeit des Films 6:25 Minuten)
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