Schotterbett

Was muss das Schotterbett leisten Das Eisenbahnrad überträgt senkrechte und horizontale Kräfte auf das Gleis. Dazu kommen noch Temperaturschwankungen. Über die Schiene werden die Lasten auf die Schwellen und von denen auf das Schotterbett übertragen. Das Schotterbett leitet die Kräfte weiter in den Untergrund ab. Als Teil des Gleissystems muss das Schotterbett folgende Forderungen erfüllen: gleichmäßige Verteilung der Radlasten auf den Unterbau Gleiselastizität Sicherung der festen und unverrückbaren Lage der Schwellen leichte Wiederherstellung der Gleislage und Halten der Gleisgeometrie gute Wasser- und Luftdurchlässigkeit zur Erhaltung der Tragfähigkeit des Untergrunds Bettungsquerschnitt Um eine gute Übertragung der Verkehrslasten auf den Untergrund zu erzielen, muss die Dicke der Bettung so groß wie möglich sein. Als wirksame Bettungsdicke gilt nur das Maß zwischen Schwellenunterkante und Untergrund. Die Bettungsdicke muss so groß sein, dass sich die Druckverteilung benachbarter Schwellen so überdeckt, dass der Untergrund zwischen den Schwellen nicht hochgepresst wird. Qualität des Schotters Die Güte des Gleissystems ist abhängig von der Qualität des Bettungsmaterials.  Der geeignetste Schotter, das ist gebrochenes und gesiebtes Naturgestein. Er soll wetterbeständig, zäh, druckfest und scharfkantig sein. Am besten eignen sich Hartgesteine, die diesen genannten Forderungen entsprechen, wie Basalt, Diabas oder Granit. Weichgesteine wie Kalk, Dolomit oder andere Sedimentgesteine sind weniger brauchbar. Allgemein üblich ist die Verwendung von gebrochenem Schotter in der Größe von 25 bis 60 mm für Hauptgleise und 15 bis 30 mm für Nebengleise. Rundschotter (Kies), wie er in gesteinsarmen Ländern verwendet wird, ist weniger geeignet, da es zu größeren Setzungen kommen kann. Die Eisenbahnen beziehen aus wirtschaftlichen Gründen ihren Schotter überwiegend aus Steinbrüchen, die Schotter für den Straßenbau herstellen. Neben der Schotterqualität und der Ausführung des Schotterbetts ist vor allem die Herstellung eines möglichst homogenen Schotterbettes für die Qualität des Gleissystems verantwortlich.
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Impressionen entlang des Schienenstrangs
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